Bier im Glas

Bierabsatzflaute im Februar 2018

Nach einem verheißungsvollen Start ins neue Bierabsatzjahr mit einem Januar-Plus von 12,5 Prozent holt der Februar alle Marktbeteiligten wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Gegenüber dem Vorjahr sinkt der steuerpflichtige Inlandsbierabsatz um 6,1 Prozent, sodass von dem stolzen zweistelligen Zuwachs im Januar kumuliert betrachtet nur noch ein Plus von 2,7 Prozent übrig bleibt. Auch die Ausfuhren verzeichnen einen Rückgang von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresfebruar. Kumuliert betrachtet liegen insgesamt fünf Bundesländer/Regionen im Minus. Sachsen liegt bei minus 2,6 Prozent und Niedersachsen/Bremen bei minus 19 Prozent. Alle anderen Bundesländer verzeichnen in den ersten zwei Monaten des Jahres 2018 gegenüber dem Vorjahr ein Plus zwischen 1,8 Prozent (Rheinland-Pfalz/Saarland) und 12,6 Prozent (Berlin/Brandenburg). Die beiden größten Biererzeugungsländer Nordrhein-Westfalen und Bayern verzeichnen jeweils mit einem Plus von 11,2 Prozent bzw. 5,9 Prozent einen überproportionalen Zuwachs gegenüber dem Durchschnitt. Die Biermischungen zeigen mit minus 3,3 Prozent ein erheblich niedrigeres Minus als der Inlandsbierabsatz. In der Zweimonatsbetrachtung liegen somit die Biermischungen Ende Februar noch 8,1 Prozent über dem Vorjahr.

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