Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Nach den sehr erfreulichen Zahlen im März, präsentiert sich der Bierabsatz im April 2026 wieder mit gewohnten Sorgenfalten. Mit einem Minus von 7,1 Prozent verschlechtern sich die Zahlen deutlich. Auch der steuerpflichtige Bierabsatz schafft es nicht aus der Krise: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8 Prozent im Vergleich zum März 2026. Auch der Export sorgt für lange Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 2,7 Prozent.

Nach den positiven Zahlen im März zeigt der April leider wieder das seit über zwei Jahren bekannte Bild: Ein deutliches Minus zum Vorjahresmonat – insgesamt fehlen 7,1 Prozent bzw. 500.000 Hektoliter. Bei annähernd derselben Menge sind es steuerpflichtig sogar 8,0 Prozent. Einzig der Export befindet sich mit 3,0 Prozent im Plus, wenngleich auch hier im April 2,7 Prozent verloren gingen. Die Kategorie Biermix verlor 7,5 Prozent und liegt nun bei einem Minus von knapp 6 Prozent.

Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild. Während etwa Hessen (-37 %) und Niedersachsen/Bremen (-27 %) massive Einbußen vermelden, liegen Berlin (+6 %) und Thüringen (+18 %) beim Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Plus.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Kaum noch für möglich gehalten: Bierabsatz steigt im März wieder an

Der März bricht aus! Zum ersten Mal seit mehr als 1,5 Jahren präsentieren sich die Absatzzahlen positiv. Mit einem Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vormonat verbessern sich die Zahlen deutlich. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz zeigt sich ein noch erfreulicheres Bild: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) gewinnt dieser 10,3 Prozent im Vergleich zum Februar 2026. Auch der Export sorgt für freudestrahlende Gesichter: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 5,6 Prozent hinzu.

19 Monate in Folge war der Absatz schlechter als im Vorjahresmonat. Zuletzt gab es im Juli 2024 mit plus 5,5 Prozent gesamt bzw. plus 4,7 Prozent steuerpflichtig schwarze Zahlen. Im 20. Monat ist die Negativserie nun endlich beendet. Der Gesamtabsatz liegt im März um 9,4 Prozent oder ca. 570.000 Hektoliter über dem Vorjahr. Beim steuerpflichtigen Absatz sind es sogar 10,3 Prozent bzw. 500.000 Hektoliter. Das Minus springt von 6,9 Prozent auf 1,1 Prozent. Im Inland geht es von -9,4 Prozent auf -2,5 Prozent zurück. Bei den Ausfuhren hält der positive Trend der Vormonate an: 5,6 Prozent im März summieren sich auf insgesamt 5,4 Prozent. Der Ausfuhranteil in EU-Länder liegt im März sogar 9,1 Prozent und insgesamt 8,5 Prozent über dem Vorjahr.

Mecklenburg-Vorpommern vermeldet ein Plus von 14,9 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Nordrhein-Westfalen mit einem Gewinn von 14,3 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 40,4 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Trotz schwachem Jahresstart: Bierexporte im Februar machen Hoffnung

Der Trend bleibt bestehen: Auch im Februar präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vormonat verschlechtern sich die Zahlen weiterhin – aber immerhin nicht mehr so dramatisch. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz zeigt sich ein ähnliches Bild: Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 6,9 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen Januar 2026. Der Export hingegen sorgt für freudestrahlende Gesichter und neue Hoffnung: Im Vergleich zum Vormonat gewinnt er 17,6 Prozent hinzu.

Während sich die Ausfuhren im Januar ähnlich schwach präsentierten wie der Inlandsabsatz, zeigt der Februar ein deutlich anderes Bild: National fehlen 300.000 Hektoliter bzw. 6,9 Prozent. Die Ausfuhren in die EU legten im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 100.000 Hektoliter bzw. 21,8 Prozent zu. Auch die Exporte in Drittstaaten konnten mit ca. 60.000 Hektoliter bzw. 12,8 Prozent verlorenes Terrain gutmachen. Insgesamt liegen die Ausfuhren mit 5,4 Prozent bzw. 100.000 Hektolitern im Plus, während im Inland bereits wieder 850.000 Hektoliter bzw. 9,4 Prozent fehlen. Es scheint, als ob sich die externen Märkte trotz der aktuellen globalen Verwerfungen langsam wieder konsolidieren, während der Absatz in Deutschland seit mehr als eineinhalb Jahren nicht aus der Abwärtsspirale kommt.

Die Aussichten für das Frühjahr sind trübe: Der Iran-Krieg und die Sorge vor steigenden Energiepreisen belasten die Stimmung der deutschen Verbraucher spürbar. So sank das GfK-Barometer für das Konsumklima im April auf minus 28 Punkte und damit um 3,2 Zähler gegenüber dem Vormonat. Laut GfK ist die Kauflaune noch relativ stabil, allerdings trüben sich die Erwartungen der Verbraucher an ihr künftiges Einkommen und die Konjunktur spürbar ein. Vor diesem Hintergrund sind Diskussionen über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer das vollkommen falsche Signal. Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) befindet sich der Konsum bereits heute „in einer Schockstarre“. Dringend notwendig ist deshalb die Umsetzung der angekündigten Entlastungen für Privatverbraucher und Unternehmen, anstatt eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 19 auf 21 Prozent zu diskutieren.

Bayern vermeldet ein Plus von 1,7 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Sachsen mit einem Gewinn von 0,8 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 43,5 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Bierabsatz: Dry January sorgt für miesen Start ins Jahr 2026

Der Trend setzt sich in 2026 fort: Auch im Januar präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem Minus von 11,9 Prozent gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 verschlechtern sich die Zahlen weiterhin. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sieht es nicht anders aus. Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 12,6 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen Dezember 2025. Der Export sorgt ebenfalls für Sorgenfalten: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 8,4 Prozent.

Wer glaubt, dass gesellschaftliche Strömungen wie der „Dry January” lediglich temporäre Erscheinungen sein könnten, sieht sich angesichts der Absatzzahlen des Januars mit dem Beweis des Gegenteils konfrontiert. So fehlen bereits im ersten Monat des Jahres insgesamt mehr als 650.000 hl, was einem Rückgang von 11,9 Prozent entspricht. Steuerpflichtig sind es knapp 600.000 Hektoliter, was einem Minus von 12,6 Prozent entspricht. Die Differenz von 75.000 hl ergibt bei den Ausfuhren einen Fehlbetrag von 8,4 Prozent. Der Januar war vergleichsweise kalt, aber das reicht als Erklärung nicht aus. Der Januar 2025 als Referenzmonat war mit einem Rückgang von 1,7 Prozent noch vergleichsweise stabil.

Sachsen-Anhalt vermeldet ein Plus von 28 Prozent und führen damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgen Rheinland-Pfalz und das Saarland mit einem Verlust von 0,1 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 50 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund

Bierabsatz zeigt im April gewohntes Bild und rutscht wieder ab

Bierabsatz schlittert im Oktober ungebremst dem Abgrund entgegen

Das Jahr wird immer deutlicher ein Desaster: Auch im Oktober präsentieren sich die Absatzzahlen tiefrot. Mit einem deutlichen Minus von 9,5 Prozent gegenüber dem Vormonat verschlechtern sich die Zahlen weiterhin. Beim steuerpflichtigen Bierabsatz sieht es nicht anders aus. Laut dem Deutschen Brauer-Bund e.V. (DBB) verliert dieser 8,6 Prozent im Vergleich zum ebenfalls mauen September 2025. Der Export sorgt für noch tiefere Sorgenfalten: Im Vergleich zum Vormonat verliert er 13,9 Prozent.

Das kurze Aufatmen im September wird durch die wiederum negative Absatzentwicklung im Oktober zunichte gemacht. Der Absatz fällt erneut beinahe zweistellig. Insgesamt fehlen zum Vorjahresmonat über 600.000 Hektoliter. Steuerpflichtig sind es knapp 500.000 Hektoliter. Allein bei den Ausfuhren macht das Minus 150.000 Hektoliter aus, auf Jahressicht sind es eine Million Hektoliter. Insgesamt lag der Absatz damit um 9,5 Prozent unter dem Niveau von 2024: Im Inland fehlten 8,6 Prozent, im Auslandsgeschäft 13,9 Prozent. Mit 27,5 Prozent sind die Bremsspuren in den Drittländern am größten. Ende Oktober liegt der deutsche Biermarkt bei einem Minus von 6,3 Prozent.

Im 15. Monat mit negativem Vorjahresmonatsvergleich in Folge muss längst von einer Zäsur gesprochen werden. Marktforscher machen als Hauptursachen übereinstimmend die seit mehreren Jahren herrschende politische Unsicherheit und das daraus resultierende negative Konsumklima aus – mit der demografischen Entwicklung als Grundrauschen im Hintergrund. Das Konsumklima hatte im Oktober seinen Abwärtstrend fortgesetzt. Laut dem NIQ/GfK-Index waren dafür die deutlich getrübten Einkommenserwartungen der deutschen VerbraucherInnen verantwortlich. Die weiterhin prekäre Situation der Gastronomie trägt ebenfalls zur Fortsetzung der Absatzkrise bei. Es ist kein Trost, dass Wein und Spirituosen teils noch heftigere Einbußen erleiden und sich der Biermarkt in nahezu allen EU-Staaten in diesem Jahr deutlich negativ entwickelt, insbesondere in Polen, Belgien, Tschechien, Rumänien, Österreich und Ungarn.

Mecklenburg-Vorpommern vermeldet ein Minus von 2,8 Prozent und führt damit die Statistik des steuerpflichtigen Bierabsatzes nach Bundesländern an. Auf Platz zwei folgt Thüringen mit einem Verlust von 4,7 Prozent. Schlusslicht ist derzeit Hessen mit einem Minus von 28,3 Prozent.

Quelle: Deutscher Brauer Bund