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Diesel-Fahrverbot: Ausnahme für geschäftsmäßigen Lieferverkehr in Stuttgart

Seit dem 1. Januar 2019 gilt in Stuttgarts Umweltzone ein ganzjähriges Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 4/IV und schlechter. Um die Versorgung der Bevölkerung weiterhin zu gewährleisten, ist der geschäftsmäßige Lieferverkehr ohne Beantragung einer Sondergenehmigung von dem Verbot ausgenommen.
Die Stadt Stuttgart schreibt dazu auf ihrer Website:

„Unter Lieferverkehr ist der geschäftsmäßige Transport von Waren zu verstehen, wenn diese zu Gewerbetreibenden oder Kunden geliefert werden. […] Voraussetzung ist, dass die Fahrzeuge vor dem 1. Januar 2019 angeschafft und zugelassen wurden. Eine Ausnahmegenehmigung ist hier im Einzelfall aufgrund der Beschilderung nicht erforderlich.“

Die Ausnahmeregelung lässt den GFGH aufatmen. Dennoch muss zukünftig mit verschärften Maßnahmen zur Einhaltung der Luftreinhaltepläne gerechnet werden. Aus diesem Grund empfiehlt der Bundesverband seinen Mitgliedern zu prüfen, ob sie für die Hardware-Nachrüstung für Handwerker- und Lieferfahrzeuge des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur förderberechtigt sind. Die Förderung gilt für gewerblich genutzte leichte (2,8-3,5 t) und schwere (3,5-7,5 t) Lkw, die ihren Firmensitz in einer der besonders belasteten Städte oder in der angrenzenden Umgebung haben, bzw. „nennenswerte“ Aufträge in diesen Städten leisten.
Nähere Informationen zu den Förderrichtlinien finden Sie für leichte und schwere Lkw unter den angegebenen Links und in unserer nächsten Mitglieder-Information.

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