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Gastgewerbe: Septemberminus von real 2,2 Prozent

Das deutsche Gastgewerbe setzt im September 2019 real, also preisbereinigt, 2,2 Prozent weniger um (nominal plus 0,2 Prozent) als 2018. Real ist das der stärkste Umsatzrückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Dezember 2013, wobei das Gastgewerbe im September 2018 einen besonders hohen real Umsatz hatte. Die Gastronomie weist ein reales Minus von 1,5 Prozent aus, das getränkeintensivere Gaststättengewerbe ein reales Minus von 1,7 Prozent (nominal plus 1,1 Prozent) sowie die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister in der Gastronomie ein reales Minus von 0,3 Prozent. Die Schankwirtschaften müssen ein deutliches, reales Umsatzminus von 6,0 Prozent (nominal minus 3,6 Prozent) hinnehmen, ebenso die Beherbergungsunternehmen (real minus 3,5 Prozent).

Kumuliert betrachtet steigt der Umsatz des Gastgewerbes bis einschließlich September 2019 real um 0,8 Prozent (nominal 3,2 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Die Beherbergungsunternehmen erzielen in diesem Zeitraum ein Umsatzplus von real 0,3 Prozent (nominal 2,3 Prozent), die Gastronomen 1,1 Prozent (nominal 3,7 Prozent), die Caterer 2,7 Prozent (nominal sogar 4,8 Prozent) sowie das getränkeintensivere Gaststättengewerbe 0,7 Prozent (nominal 3,4 Prozent). Die Schankwirtschaften verzeichnen ein reales Umsatzminus von 1,2 Prozent (nominal allerdings plus 1,2 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

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