Zapfhähne

Gastgewerbeumsatz im September 2017 real um 1,1 Prozent rückläufig

Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im September 2017 preisbereinigt (real) 1,1 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahresmonat. Nominal wurden 0,9 Prozent mehr umgesetzt. 

Die Beherbergungsunternehmen erzielten real 1,0 Prozent niedrigere und nominal 0,8 Prozent höhere Umsätze als im September des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie fiel demgegenüber im September 2017 real um 1,4 Prozent und stieg nominal um 0,9 Prozent. Innerhalb des Segmentes Gastronomie erzielten Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleister einen real um 2,9 Prozent gesunkenen Umsatz. Nominal lag das Minus bei 1,0 Prozent.  

Ein Blick auf die kumulierten Werte seit Jahresbeginn zeigt das gesamte Gastgewerbe in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 bei einem realen Plus von 1,9 Prozent. Ohne Preisbereinigung wird ein nominales Plus von 3,1 Prozent erzielt. Die Gastronomie liegt fast im Durchschnitt des gesamten Gastgewerbes mit einem kumulierten realen Plus von 1,1 Prozent (nominal plus 3,1 Prozent). Ein Blick auf das getränkeintensive Segment des Gaststättengewerbes zeigt einen erfreulichen realen Zuwachs zwischen Januar und September von plus 1,4 Prozent (real) und 3,5 Prozent (nominal). Die negative Umsatzentwicklung bei den Schankbetrieben in der Gastronomie wird auch im September weiter fortgeführt, sodass sich ein kumulierter realer Umsatzrückgang von 1,6 Prozent ergibt (nominal plus 0,2 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

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