Zapfhähne

Gastgewerbeumsatz wächst 2018 real um 1,0 Prozent gegenüber 2017

Das deutsche Gastgewerbe muss im Dezember 2018 ein reales, also preisbereinigtes, Umsatzminus von 2,1 Prozent hinnehmen. Eine nominale Veränderung des Umsatzes gibt es laut Statistischem Bundesamt nicht. Bei den Beherbergungsunternehmen sinkt der Umsatz real um 1,1 Prozent und in der Gastronomie um 2,5 Prozent. Die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister in der Gastronomie erwirtschaften real ein Minus von 2,1 Prozent. Das getränkeintensivere Gaststättengewerbe erzielt im letzten Monat des Jahres ein reales Minus von 2,6 Prozent (nominal minus 0,4 Prozent) und auch die Schankwirtschaften verzeichnen ein reales Umsatzminus von 7,1 Prozent (nominal minus 5,1 Prozent).
Erfreulicher ist die Betrachtung der Entwicklung des gesamten Jahres. So steigt bei kumulierter Betrachtung der Umsatz des Gastgewerbes 2018 real um 1,0 Prozent (nominal 3,2 Prozent) im Vergleich zu 2017. Die Beherbergungsunternehmen legen 2018 real 1,4 Prozent (nominal 3,7 Prozent) zu. Die Gastronomen erzielen real 0,7 Prozent Zuwachs (nominal 2,9 Prozent) und die Caterer 1,2 Prozent (nominal 3,0 Prozent). Beim Gaststättengewerbe steigt der Umsatz real um 0,6 Prozent (nominal 2,8 Prozent). Einzig die Schankwirtschaften verzeichnen ein reales Umsatzminus von 1,2 Prozent, erzielen nominal allerdings ein Plus von 0,7 Prozent.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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