Bier im Glas

Inlandsbierabsatz bricht im September um 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein

Bereits im September 2017 verzeichnete der Bierabsatz ein eklatantes Minus von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Hoffnung war vor diesem Hintergrund groß, dass der diesjährige September zumindest ausgeglichen enden würde. Bedauerlicherweise verlautbart das Statistische Bundesamt nun für den Inlandsbierabsatz im September 2018 ein weiteres Minus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahres-September. Mit Ausnahme des Bundeslandes Hessen, das im September um 7,1 Prozent zulegte, verzeichneten alle anderen Bundesländer negative Entwicklungen von minus 0,2 Prozent (Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) bis minus 15 Prozent (Rheinland-Pfalz/Saarland). Die größten Biererzeugerländer Nordrhein-Westfalen und Bayern verzeichneten ebenfalls mit Minusraten vom 7,9 bzw. 3,5 Prozent erhebliche Einbußen. Die positive Entwicklung des Gesamtjahres wurde somit abrupt gestoppt, wenngleich die kumulierte Betrachtung bis Ende September 2018 beim Inlandsbierabsatz immer noch ein Plus von 0,9 Prozent zu Buche steht.

Die Biermischungen blieben im September vom Rückgang ebenfalls nicht verschont und verzeichneten ein Minus von 5,9 Prozent. Kumuliert betrachtet sind diese jedoch mit einem Zuwachs von 11,3 Prozent in den ersten neun Monaten gegenüber dem Vorjahr sehr erfolgreich (3,722 Mio. hl). (Quelle: Statistisches Bundesamt).

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