Zapfhähne

Reales Plus von 1,8 Prozent im ersten Quartal für das Gastgewerbe

Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im März 2016 preisbereinigt, also real 1,1 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisveränderungen betrug der Zuwachs sogar 3,0 Prozent. Damit schließt das Gastgewerbe das erste Quartal 2016 mit einem realen Plus von 1,8 Prozent und einem nominalen Plus von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab.   

Die einzelnen Segmente des Gastgewerbes entwickelten sich weiterhin sehr unterschiedlich. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im ersten Quartal ein reales Plus von 3,1 Prozent (nominal 4,2 Prozent), während Caterer und sonstige Verpflegungsdienstleister sogar ein reales Plus von 3,8 Prozent erzielten (nominal plus 5,6 Prozent). Lediglich die Gastronomie blieb hinter dem Durchschnitt zurück. Nachdem der März nur mit einem realen Plus von 0,4 Prozent abschloss, ergab sich in der Gastronomie für das erste Quartal 2016 ein kumuliertes reales Plus von 1,2 Prozent (nominal plus 3,8 Prozent).  

Die getränkeintensive Schankgastronomie stellte dabei das Schlusslicht dar. Lediglich der Karnevalsmonat Februar endete mit einem Plus gegenüber dem Vorjahr; Januar und März verzeichneten ein Minus, sodass sich für das erste Quartal 2016 ein kumuliertes reales Minus von 0,5 Prozent ergab (nominal plus 2,0 Prozent).  

Quelle: Statistisches Bundesamt

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