Bier im Glas

Trotz „Zwischenhoch“ im Juni bleibt der Inlandsbierabsatz im 1. Halbjahr 2017 negativ

Der Inlandsbierabsatz wuchs im Juni 2017 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch kann dieses „Zwischenhoch“ das Gesamtergebnis für das erste Halbjahr 2017 nicht ins Positive wenden. Im Inland geht der Bierabsatz bis Ende Juni um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.  

Auch die Ausfuhren entwickeln sich in diesem Jahr nicht positiv. Allein im Juni verzeichnete die Bierausfuhr ein Minus von 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sodass das erste Halbjahr 2017 im Exportbereich mit einem Minus von 6,1 Prozent abschließt. Demnach verzeichnet der gesamte Bierabsatz im ersten Halbjahr 2017 ein Minus von 2,1 Prozent.  

Ein Blick auf den Inlandsbierabsatz der einzelnen Bundesländer zeigt keine einheitliche Tendenz. Während die Länder Baden-Württemberg (plus 0,4 Prozent), Nordrhein-Westfalen (plus 0,5 Prozent), Schleswig-Holstein/Hamburg (plus 0,7 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (plus 2,9 Prozent) das erste Halbjahr 2017 positiv abschließen, verzeichnen alle restlichen Bundesländer eine Minusentwicklung zwischen 1,1 Prozent (Niedersachsen/Bremen) und 12,6 Prozent (Sachsen-Anhalt). Das zweitgrößte Biererzeugerland Bayern erreicht beim Inlandsbierabsatz ein Halbjahresergebnis von minus 2,1 Prozent und liegt damit in der Negativentwicklung noch über dem bundesweiten Durchschnitt.  

Allerdings verzeichnen die Biermischungen im Juni ein überproportionales Plus von 16,6 Prozent, sodass das erste Halbjahr 2017 in dieser Kategorie mit einem Gesamtplus von 5,3 Prozent (2,099 Mio. Hektoliter) gegenüber dem Vorjahr abschließt.  

Quelle: Statistisches Bundesamt

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