Mineralwasser ist sexy - Die Entdeckung der Vielfalt

Wasserstreit: Der Vergleich von „Äpfeln mit Birnen“ muss aufhören

Seit einiger Zeit werden vermehrt Vergleiche zwischen dem Naturprodukt Mineralwasser und Leitungswasser gezogen, die so nicht haltbar sind. Leitungswasser wird von verschiedenen Akteuren als gleichwertige Alternative zu Mineralwasser präsentiert. Dabei wird außer Acht gelassen, dass es sich um zwei grundverschiedene Produkte handelt.

Während dieses Vorgehen bislang vornehmlich von Wasserwerken und Wasserfilterherstellern ausging, erreicht die öffentliche Diskussion durch die Äußerungen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze eine neue Dimension. Ihren Vorstoß, Leitungswasser zur Vermeidung von Verpackungsmüll zu instrumentalisieren und Verbraucher aufzufordern, ihren Durst mit Wasser aus dem Hahn zu stillen, kritisiert auch der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM).

Wir wenden uns entschieden gegen die permanenten Versuche der Bundesumweltministerin, die Mineralbrunnenbranche als Umweltsünder zu diskriminieren. Sinnvoller und zwingend erforderlich wäre es deutlich zu machen, dass gerade die deutschen Mineralbrunnen durch die Etablierung eines weltweit vorbildlichen Mehrweg- und Pfandsystems einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Hier wäre Schützenhilfe für die Mineralbrunnen statt staatlicher Bevormundung geboten.“

Dr. Karl Tack, Vorsitzender VDM

Unsere Mitglieder informieren ihre Kunden in einem Flyer bereits seit Jahren über die herausragende Stellung des Naturprodukts Mineralwasser. Seit März 2019 tritt die
Allianz für Mineralwasser, bestehend aus den Deutschen Mineralbrunnen, dem Getränkefachgroßhandel, dem Gastgewerbe und der Gewerkschaft NGG, für Mineralwasser und dessen Vermarktung auf. Die Allianz setzt mit ihrem Positionspapier
„Ja zum Naturprodukt Mineralwasser!“ ein deutliches Zeichen gegen die Initiativen privater und staatlicher Akteure und weist mit Nachdruck darauf hin, dass sich eine Instrumentalisierung von Mineralwasser zum Zweck einer populistischen Symbolpolitik verbietet.

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